Altamont Speedway

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Der Altamont Speedway ist ein evrwahrloste Autorennbahn im hügeligen Livermore Valley, etwa 80 km nordöstlich von San Francisco, die durch die Rolling Stones in die Rockgeschichte eingegangen ist.

Zum Finale ihrer USA-Tournee veranstalteten die Rolling Stones auf dem Altamont Speedway am 6. Dezember 1969 ein Gratiskonzert für über 300'000 Zuschauer - kostenlose Statisten für ihren Tourneefilm Gimme shelter (1970). Das Verkehrschaos war so gross, dass die Musiker per Hubscharuber aufs Podium gebracht werden mussten. Mindestens 20 schwere Unfälle wurden gezählt. Ein Plymouth fuhr mit hoher Geschwindigkeit ind die Menge und tötete zwei Menschen. Ein Junge ertrank im LSD-Rausch in einem Kanal, ein anderer, dessen Füsse ins Feuer geraten waren, wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. 19 Ärzte und sechs Psychiater behandelten bis zur Erschöpfung Drogenfälle, Frühgeburten, Verletzungen infolge Schlägereien. Die Rockergruppe Hell's Angels, von den Veranstaltern als Ordner verpflichtet, betrank sich und terrorisierte aufs brutalste das Publikum. Als die Rolling Stones spielten, droschen die Hell's Angels wahllos auf die Zuhörer ein. Der 18jährige Schwarze Meredith Hunter wurde unmittelbar vor der Bühne erstochen, da er angeblich eine Pistole auf Mick Jagger gerichtet hatte. "Altamont war das Ergebnis von teuflischem Egoismus, Aufbauscherei, Unfähigkeit, Geldmanipulation und, als Basis all dessen, einem fundamentalen Mangel an Menschlichkeit." (Rolling Stone)

Literatur

  • Siegfried Schober: Let it bleed : the Rolling Stones in Altamont

Weblinks